Berliner Kongresse - Quintessenz Verlag
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47. Dt. Fortbildungskongress für zahnmedizinische Fachangestellte 2018

"Reibungslose Funktion: Wichtig nicht nur im Mund!"

Wissenschaftliche Leitung:
Dr. Susanne Fath
Freitag, 16.02.2018
Vortragsprogramm (Raum II & III), Dr. Susanne Fath
14:00-14:15
Dr. Susanne Fath
Eröffnung
14:15-14:45
Unsere Patienten wünschen sich, wenn sie sich in der Kieferorthopädie vorstellen, oft schön gerade stehende Zähne. Einige möchten auch besser kauen können. Auch wenn dies unbestritten wichtig ist, geht es vor allem darum, dass die Zähne so stehen, dass auch eine ungestörte Funktion des Kiefergelenks möglich ist. Der Unterkiefer ist der einzige Knochen, der am Schädel zu größeren Bewegungen fähig ist, und er wird in den Kiefergelenken geführt. Im Schlussbiss müssen somit nicht nur die Zähne richtig aufeinanderpassen, sondern auch die Kiefergelenke richtig stehen. Bei einigen Patienten zwingen falsch stehende Zähne gerade im Schlussbiss die Kiefergelenke in eine falsche, oft auch schmerzhafte Lage. Eine Dysharmonie zwischen Zahnstellung und Kiefergelenksfunktion kann weitreichende Folgen haben: Wenn der Unterkiefer bei jeder Kaubewegung einen Umweg einschlagen muss, sobald ein Zahnkontakt erfolgt, kann die zugehörige Muskulatur verkrampft und schmerzhaft werden. Da alle Muskeln über ihre Faszien mit dem Bewegungsapparat des Kopfes, des Nackens und der Schulter verbunden sind, gibt es Patienten, die unter einer "craniomandibulären Dysfunktion" leiden. Im Vortrag wird deshalb die Wichtigkeit einer ungestörten Gebissfunktion erklärt.
14:45-15:15
Bruxismus - das Knirschen oder Pressen mit den Zähnen - kann neben einer beschleunigten Abnutzung der natürlichen Zähne auch zu Schäden und vorzeitigem Verschleiß der Restaurationen und des Zahnersatzes führen. Aber auch überempfindliche Zähne, Schläfenkopfschmerzen, Schmerzen im Gesicht und im Bereich der Kiefergelenke weisen auf erhöhte Bruxismus-Aktivität hin. Werden bestimmte klinische Anzeichen verbunden mit typischen Beschwerden festgestellt, so sollte man die Patienten bei über ihre Bruxismusaktivität frühzeitig ins Bild zu setzen, da sich viele ihrer parafunktionel¬len Gewohnheiten nicht bewusst sind.
Anhand vieler klinischer Bilder soll den Zuhörerinnen vermittelt werden, auf welche Symptome besonders zu achten ist, wie diese (z.B. bei multifaktorieller Zahnabnutzung) zu werten sind und welche präventiven oder kuratorischen Schlussfolgerungen gezogen werden können.
15:15-15:45
Die Okklusionsschiene ist eine einfache Intervention, die ihre Wirkung durch die Veränderung der räumlichen Lagebeziehung von Ober- und Unterkiefer und die dadurch verursachten Effekte auf die Muskulatur erzielt. Dies steht im Gegensatz zu landläufgen Meinungen, die vor allem eine idealisierte Zuordnung von Ober- und Unterkiefer als Grundlage für eine erfolgreiche Therapie annehmen. Der Vortrag liefert die wissenschaftlich untermauerten Hintergründe über die Wirkung von Okklusionsschienen und zeigt ein verständliches Erklärungsmodell auf, weshalb die vielen verschiedenen Schienenkonzepte therapeutisch wirksam sind.
15:45-16:15
Pause und Ausstellungsbesuch
16:15-16:45
In den letzten Jahren lassen sich immer mehr Ernährungstrends wie vegane Ernährung oder Low-Carb in den Medien finden. Doch was für Auswirkungen können Ernährungsweisen auf die Mundgesundheit und speziell die parodontale Gesundheit ausüben? Während der Zusammenhang zwischen einfachen prozessierten Kohlenhydraten (wie Zucker) und Karies gut geklärt ist und durch Mundhygienemaßnahmen ja kontrollierbar wäre, zeigen neuere Untersuchungen, dass Zuckerkonsum auch mit erhöhter parodontaler Entzündung einhergeht. Da die parodontalpathogenen Keime jedoch nicht saccharolytisch sind (d.h. keinen Zucker verstoffwechseln können), kann dieser Zusammenhang nicht durch die lokale Wirkung des Zuckers erklärt werden, sondern wahrscheinlich durch eine systemische Entzündungsmodulation. In diesem Zusammenhang zeigen Studien, dass Nahrung immer einen Einfluss auf die körperliche Entzündungsbereitschaft ausübt, ob nun anti- oder pro-entzündlich. Der Vortrag soll diese Zusammenhänge näher beleuchten und die wichtige Bedeutung der Ernährungsberatung in der präventiven Parodontaltherapie hervorheben.
16:45-17:15
Sybille David-Hebgen
Von Intros, Extros und Zentros - unterschiedliche Persönlichkeitstypen im Team
17:15-18:00
Frauen sind anders. Männer auch. Geschlechterspezifische Denk- und Verhaltensweisen prägen nicht nur den privaten Alltag, sondern auch die Kommunikation, die Organisation und den Führungsstil einer Zahnarztpraxis. Der große kleine Unterschied ist aber auch relevant in der Patienten-Betreuung. Einen Patienten bewegen andere Themen als eine Patientin. Lernen Sie die Unterschiede kennen und für Ihre Kommunikation nutzen.
• Motivation und Ansprache: Worauf kommt es bei einer Patientin an? Welche Argumente überzeugen wiederum einen Patienten?
• Führung: Welchen Führungsstil bevorzugen Frauen, welcher wird von Männern umgesetzt? Welche Rolle übernimmt die Mitarbeiterin?
• Sprache und Körpersprache: Was muss im Gespräch beachtet werden, damit die Botschaft richtig ankommt?
Samstag, 17.02.2018
Workshops-Funktion, Dr. Susanne Fath
09:00-10:30
Im Rahmen der instrumentellen Funktionsanalyse, bei der Anfertigung von Okklusionsschienen oder zur Versorgung mit Zahnersatz werden Gesichtsbögen eingesetzt. Es gibt unterschiedliche Gesichtsbögen, die entweder die Bewegungsachse der Gelenke genau (kinematisch) festlegen oder nur ungefähr genau (arbiträre Gesichtsbögen). In der Praxis am häufigsten angewendet werden die arbiträren Gesichtsbogen, die mittels Ohroliven im äußeren Gehörgang und einer Glabellastütze an der Nasenwurzel befestigt werden. Sie dienen dazu, das Oberkiefermodell räumlich dreidimensional (sagittal, transversal, vertikal) zu den jeweiligen Bezugsebenen im Artikulator einzuordnen.

Im Rahmen der Fortbildung wird die Handhabung eines Gesichtsbogens erklärt, demonstriert und im Rahmen eines hands-on Kurses mit den Kursteilnehmerinnen und Teilnehmern geübt.
Notwendiges Material:
Gesichtsbogen samt Bissgabel und 3-D Support
Bissregistriermaterial auf Silikonbasis samt Statikmischpistole
Watterollen
10:30-11:00
Pause und Ausstellungsbesuch
11:00-12:30
Im Rahmen der instrumentellen Funktionsanalyse, bei der Anfertigung von Okklusionsschienen oder zur Versorgung mit Zahnersatz werden Gesichtsbögen eingesetzt. Es gibt unterschiedliche Gesichtsbögen, die entweder die Bewegungsachse der Gelenke genau (kinematisch) festlegen oder nur ungefähr genau (arbiträre Gesichtsbögen). In der Praxis am häufigsten angewendet werden die arbiträren Gesichtsbogen, die mittels Ohroliven im äußeren Gehörgang und einer Glabellastütze an der Nasenwurzel befestigt werden. Sie dienen dazu, das Oberkiefermodell räumlich dreidimensional (sagittal, transversal, vertikal) zu den jeweiligen Bezugsebenen im Artikulator einzuordnen.

Im Rahmen der Fortbildung wird die Handhabung eines Gesichtsbogens erklärt, demonstriert und im Rahmen eines hands-on Kurses mit den Kursteilnehmerinnen und Teilnehmern geübt.
Notwendiges Material:
Gesichtsbogen samt Bissgabel und 3-D Support
Bissregistriermaterial auf Silikonbasis samt Statikmischpistole
Watterollen
12:30-13:30
Pause und Ausstellungsbesuch
13:30-15:00
Dr. Insa Herklotz
WS 7: Gute Provisorien - (k)eine große Kunst!
15:00-15:30
Pause und Ausstellungsbesuch
15:30-17:00
Um im Praxislabor Schienen herstellen zu können, sind sowohl eine korrekte Abformung als auch Modellherstellung Voraussetzung. Daher sollen im Workshop diese Arbeitsschritte näher beleuchtet werden.
Die theoretischen Aspekte der Alginat-und Silikon-Situationsabformungen sowie der folgenden Modellherstellung mit Hartgips werden erarbeitet. Danach folgen in einem praktischen Teil Übungen am Phantommodell.
Workshops-Konfliktbewältigung, Dr. Susanne Fath
13:30-15:00
In fast jedem Team gibt es Auseinandersetzungen um Zuständigkeiten, Arbeitspläne, Aufgabenbereiche, Organisationsfragen, usw. Wie kann man reden, um mit seinen Ansichten und Wünschen Gehör zu finden? Wie kann man zuhören, um die Perspektive der anderen zu erfahren?
In meinem Vortrag spreche ich über die Wirkung von Ich-Botschaften im Gegensatz zu Du-Botschaften sowie über die Möglichkeit des aktiven Zuhörens. Ziel ist es, Lösungen zu finden, denen alle zustimmen. Keiner fühlt sich als Verlierer, keiner versucht auf Kosten der anderen zu gewinnen.
15:00-15:30
Pause und Ausstellungsbesuch
15:30-17:00
Der schwierige Patient - gibt es den wirklich?
Konfliktstrategien im Praxisalltag
- Von A wie Achtsamkeit bis Z wie Zuwendung
Positive Beziehungen fördern - Wertschätzung, Interesse, Respekt zeigen
- Höflichkeit als Methode nutzen
Cool bleiben - aber bitte herzlich!
Konfliktvermeidung um jeden Preis? Oder lieber konstruktiv argumentieren?
Kritik annehmen will gelernt sein - Sorry sagen auch....

Im Praxisalltag gibt es immer wieder schwierige Situationen mit Patienten. Beschwerden, Unstimmigkeiten etc. führen Konfliktsituationen herbei, die gemanagt werden wollen.
In unserem Seminar erhalten Sie praxiserprobte Strategien für Konfliktsituationen mit Patienten.
Es gibt frische Impulse zur Konfliktlösung, Konfliktprävention und Sie erfahren, wie Sie sich durch Achtsamkeit selbst vor allzu negativen Gefühlen schützen können.
Workshops-Praxismanagement, Dr. Susanne Fath
09:00-10:30
Funktionsdiagnostische und Funktionstherapeutische Leistungen haben sich im Laufe der Zeit immer stärker durchgesetzt. Sie sind aus der modernen Zahnmedizin nicht mehr wegzudenken und in vielen Praxen in den Alltag integriert. Die Gebührenordnung für Zahnärzte sieht für diese Leistungen ein passendes Kapitel vor, das jedoch erschreckend schmal aufgestellt ist. So ist die Abrechnung in diesem Bereich oft eine Herausforderung, denn wir müssen uns die Gebührennummern oft "zusammensuchen". Hier wirklich fit zu sein ist also gar nicht so einfach. Wir wollen im Rahmen eines Workshops an diesen Teil der Abrechnung heran gehen und einen Masterplan für die Praxis entwickeln. Wir werden die in Frage kommenden Gebührennummern zuordnen und besprechen. Was ist nach GOZ abzurechnen, was geht über GOÄ und was passiert, wenn ich die erbrachte Leistung nicht in den Gebührenordnungen finde? Wie bekomme ich die Abrechnung in diesem Bereich so in den Griff, dass sie stimmig ist?

Ziel ist es, bei der Abrechnung dieser Leistungen mehr Sicherheit zu erlangen, denn hier sind Erstattungsprobleme nach Rechnungslegung ausgesprochen häufig. Es reicht eben oft nicht, korrekt abzurechnen, die Abrechnung muss gegenüber Patienten oder privaten Versicherern häufig auch vertreten werden. Das liegt daran, dass die zahnärztliche Abrechnung teilweise nicht ganz so klar ist, wie wir sie gerne hätten. Es gibt dem entsprechend eine Vielzahl von Kommentaren und Abrechnungsempfehlungen. Wir wollen im Workshop einen praxistauglichen Weg für Ihre Abrechnung finden!
10:30-11:00
Pause und Ausstellungsbesuch
11:00-12:30
Die wichtigsten Termine in einer Zahnarztpraxis sind zweifelsohne die Behandlungstermine.
Sie müssen wohlüberlegt und strukturiert von uns mit den Patienten vereinbart werden. Die vergebenen Termine müssen dann von den Patienten eingehalten und in der Praxis planungsgemäß umgesetzt werden.
Neben den Behandlungsterminen gibt es jedoch viele weitere Termine, die zu berücksichtigen sind.
Z.B.: "Termine, die auf gesetzlichen Grundlagen und Vorgaben beruhen. Termine rund um die Abrechnungsvorgänge. Termine die Praxisstruktur betreffend und Praxisinterne Termine."
Neben den Behandlungsterminen wird in diesem Workshop auch auf die diversen anderen Termine hingewiesen und Inhalte erläutert. Es werden Möglichkeiten und Strukturen vorgestellt, die die Termineinhaltungen erleichtern und auf diese Weise zur Zufriedenheit aller Beteiligten beitragen.
12:30-13:30
Pause und Ausstellungsbesuch
13:30-15:00
Funktionsdiagnostische und Funktionstherapeutische Leistungen haben sich im Laufe der Zeit immer stärker durchgesetzt. Sie sind aus der modernen Zahnmedizin nicht mehr wegzudenken und in vielen Praxen in den Alltag integriert. Die Gebührenordnung für Zahnärzte sieht für diese Leistungen ein passendes Kapitel vor, das jedoch erschreckend schmal aufgestellt ist. So ist die Abrechnung in diesem Bereich oft eine Herausforderung, denn wir müssen uns die Gebührennummern oft "zusammensuchen". Hier wirklich fit zu sein ist also gar nicht so einfach. Wir wollen im Rahmen eines Workshops an diesen Teil der Abrechnung heran gehen und einen Masterplan für die Praxis entwickeln. Wir werden die in Frage kommenden Gebührennummern zuordnen und besprechen. Was ist nach GOZ abzurechnen, was geht über GOÄ und was passiert, wenn ich die erbrachte Leistung nicht in den Gebührenordnungen finde? Wie bekomme ich die Abrechnung in diesem Bereich so in den Griff, dass sie stimmig ist?

Ziel ist es, bei der Abrechnung dieser Leistungen mehr Sicherheit zu erlangen, denn hier sind Erstattungsprobleme nach Rechnungslegung ausgesprochen häufig. Es reicht eben oft nicht, korrekt abzurechnen, die Abrechnung muss gegenüber Patienten oder privaten Versicherern häufig auch vertreten werden. Das liegt daran, dass die zahnärztliche Abrechnung teilweise nicht ganz so klar ist, wie wir sie gerne hätten. Es gibt dem entsprechend eine Vielzahl von Kommentaren und Abrechnungsempfehlungen. Wir wollen im Workshop einen praxistauglichen Weg für Ihre Abrechnung finden!
15:00-15:30
Pause und Ausstellungsbesuch
15:30-17:00
Wenn uns in den Zahnarztpraxen etwas nicht fehlt, dann sind es Normen, Richtlinien und Gesetze. Die insbesondere durch neue Regelwerke verursachten personellen, materiellen und zeitlichen Belastungen im täglichen Praxis-Ablauf sind erheblich.
Umso wichtiger die Beantwortung der Fragen: welche Anforderung müssen erfüllt werden und wie halte ich den Verwaltungsaufwand in erträglichen Rahmen. Jede Praxis sollte daher über eine konsequente Strategie zur Umsetzung der individuellen Maßnahmen verfügen.
Workshops-Prophylaxe, Dr. Susanne Fath
09:00-10:30
"Weiß"-Prophylaxe? Nein. "Putz"-Prophylaxe? Nein.
GESUNDE Prophylaxe. JAAA.

Jeder weiß, dass in dem Substantiv ERFOLG Bewegung steckt: bewegt werden, bewegt sein, das Gegenüber bewegen. !Move. Welche Inhalte sind zu standardisieren? Was ist zu messen?

Inhalte

UMSATZ-POTENTIALE aufgedeckt
Wer erklärt das Prophylaxe-Konzept der Praxis?
Wie werden Patienten eingebunden?
Messbarer Umsatz

KOMMUNIKATION klar und knackig
Standardisierung verschiedener Inhalte
Wer "muss" was wissen?
Was bindet Patienten an die Praxis?
10:30-11:00
Pause und Ausstellungsbesuch
11:00-12:30
Ute Rabing
WS 6: Pulver-Wasserstrahl-Geräte: moderne Materialien und deren sinnvoller Einsatz
12:30-13:30
Pause und Ausstellungsbesuch
Ort:
Estrel Convention Center
Sonnenallee 225
12057 Berlin
Deutschland
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